Abtauchen in Ellemeet

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Poseidon en andere ongevallen.

Beste duikers,

Ellemeet is een klein dorp en vroegere gemeente op Schouwen-Duiveland, in de Nederlandse provincie Zeeland.

Tag 1

Nun ist es ja so, dass man auf Fahrten, mit andere Menschen vorher nie so genau weiß, was einen so erwartet. Man macht sich Gedanken.. wird das Wetter gut!? Hab ich alles eingepackt? Schnarcht mein Zimmergenosse!? (Nur ein wenig Martin) und so weiter...

Ist man dann einmal vor Ort, ist alles ganz anders. Bei der Anreise hatte die ein oder andere Portion Erbsensuppe mit Maggi bei einer Tasse Früchtetee einen gewissen Charme. Es erinnert an Klassenfahrt oder Jugendfahrten... nur besser... irgendwie freiwillig. Bei der Suppe wurde von den ersten Erlebnissen des ersten Tauchgangs erzählt. Ein Seehund hat Martin und Günter getroffen und sie neugierig beim Tauchen ein Stückchen begleitet.

Es war ein unterhaltsamer, netter Abend, Schlösser wurden geknackt, man unterhielt sich und hatte Spaß. Eine kleine Gruppe machte sich noch auf, um einen Nachttauchgang zu unternehmen.

Der Abend endete dann moderat früh, um kurz vor 12.

Tag 2

Wie es sich für ein Jugendherberge gehört, frühes knackiges Frühstück…

Wir unterbrechen die Berichterstattung für eine wichtige Verkehrsmeldung:

In der niederländischen Provinz Zeeland wird um besondere Vorsicht gebeten: Bäume neigen zu sehr zerstörerischen Taten und springen mutwillig und vorsätzlich in den Fahrweg rückwärtsfahrender Autos. Außerdem sollen einige Niederländer gesehen worden sein, die nicht einsehbar hinter nichtsahnenden deutschen Touristen parken.

Spaß beiseite, ohne kleine Blessuren kann so ein Wochenende nicht vorüber gehen. Diesen Part haben an diesem Wochenende Martin und Birgit übernommen. Jedoch ohne, dass jemand verletzt wurde. Blech ist eben nur Blech!

1. TG; Den Osse, Taucherparkplatz: Reef-Balls und Hummer.

Der erste offizielle Tauchgang wurde mit etwas Verzögerung nun angegangen und geplant. Die Gruppen wurden gebildet und alle haben sich bereit gemacht, den ersten gemeinsamen Tauchgang anzugehen.

Perönlich hat mich gewundert, wie hoch die Population an Muscheln und anderem Getier ist. Zu sehen gab es Kofferkrabben, Hummer, einige Fische und vieles mehr.

Außerdem waren die Temperaturen wunderbar warm.

Vibrationsplatten, Pommes uns Klotschen = Lecker…

Nach dem anstrengenden Sport und dem ordentlichen Verstauen aller Tauchgerätschaften musste eine Stärkung her. Gut, dass direkt am Parkplatz ein Imbissstand ansässig ist.

Hier gab es alles was das Klischee einer Niederländischen Pommes-Bude hergab. Serviert wurden die leckeren Pommes in Holländischen Klotschen. Die verschiedenen Schuhgrößen haben bei einigen für irritierte Blicke gesorgt. Letztlich sind aber alle satt geworden. Die Vibrationsplatten waren (leider) nicht dazu geeignet die zusätzlichen Kalorien wieder abzuschütteln.

2. TG; Scharendijk, Hafen: Wrack ohne Sicht.

Der zweite Tauchgang wurde am Hafen von Scharendijk durchgeführt. Nach einer kleinen Lagebesprechung und erneuter Teambildung ging es dann los. Es ging auf ca. 22m bei immerhin noch 19°C. Leider war die Sicht durch Dunkelheit und Schwebteilchen etwas eingeschränkt. Es war aber eine Erfahrung wert.

Auf dem Weg zurück in Richtung Ausstieg wurde der Eindruck, der beeindruckenden Population von Tieren an den Reef-Balls noch einmal bestätigt.

Poseidon der tauchende Vorstand

Am Abend wurde publik das Poseidon persönlich Vorsitzender des TSC E ist? Ein großer mächtiger Gott mit furchtbaren ...

(Aus Gründen seiner Göttlichkeit und aus Respekt vor den Qualen Dritter wird der Artikel an dieser Stelle ausgeblendet)

...die Meisten hatten viel Spaß beim Zuschauen.

Tischtennis

Das CVJM-Heim bot nicht nur Gelegenheit Sich bei einem Fläschchen Grolsch zu unterhalten, sondern noch viel mehr. Nach dem Abendessen und der Vorstellung von Poseidon dem Mächtigen Vorstand des TSCE, traf man sich unter anderem im Tischtennisraum. Hier fanden an diesem Abend unerbittliche, schweißtreibende und spannende Matches auf allerhöchstem Hobbyniveau statt.

Die übrige Mannschaft saß gemütlich beisammen und ließ den Abend etwas ruhiger ausklingen.

Tag 3:

Den Osse, Hafen; Hummer on the Rocks:

Dieser Tag drohte mit etwas frischeren Temperaturen. Aber... ein Deich, eine Tauchausrüstung und ein gefühlter Kilometer bis zum Einstieg lässt es warm im Anzug werden.

Nach erneutem Verteilen der Gruppen ging es dann los.

Nachdem man einige Meter hinausgeschwommen war ging es bei 10m zurück Richtung Einstieg. Es war versöhnlich gute Sicht und die Tierwelt zeigte sich offenbar sehr gerne uns Tauchern. Die Tiere waren in Felsspalten zu sehen und waren fleißig damit beschäftigt ihren Alltag zu meistern.

Zum Abschied trafen sich alle noch einmal zu einem gemeinsamen Snack am Taucherparkplatz den Osse, um dann wieder zurück in die Heinat zu fahren.

Es war eine schöne Reise! Mario

Ane (21.09.2016)